Allgemeine Informationen (2)

Im Südwesten liegen verschiedene Nationalparks. Namen wie Zion und Bryce kennt wohl jedes Kind. Daneben gibt es noch eine Reihe kleinerer Parks, die mindestens so sehens- und erwanderungs-wert sind.

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Die Nationalparks

Im Südwesten liegen viele Nationalparks, wobei man unterscheiden muss zwischen 'National Park' und 'National Monument'. Ein Park wird durch den US Congress definiert, während ein Monument durch eine Aktion des Präsidenten definiert werden kann. Ein Park hat demzufolge weiterreichenden Schutz vor Ausbeutung und Nutzung. Der 'Yosemite NP' in Californien wurde als erster Nationalpark im Jahre 1896 definiert. Präsident Clinton hat im Jahre 1995 ein sehr grosses NM in Utah proklamiert, das 'Escalante Staircase National Monument' welches flächenmässig grösser ist als alle bisherigen Parks und Monuments in Utah zusammengenommen.

Siehe National Park Service

Die meisten Besucher dieser Gebiete begnügen sich mit einem kurzen Besuch, so beträgt z.B die durchschnittliche Aufenhaltsdauer der ca. 6 Millionen Besucher des Grand Canyon NP nur ca. 2.5 Stunden, davon 1 Stunde im Visitors Center.
Diese besonders ausgeschiedenen Gebiete zeichnen sich aus durch einzigartige landschaftliche und klimatische Eigenschaften. Das ganze Gebiet (vor allem das des Colorado Plateaus) ist jedoch so grossflächig und so reich an Details, dass viele interessante Kleinigkeiten durch das oft grobe Netz der Visitors-Center-Optik fallen. Die vielen Zuflüsse des Colorado River haben eigene Landschaften und Canyonsysteme geschaffen, die oft faszinierender sind als der 'eye-catcher' Grand Canyon. Dazu muss man sich jedoch etwas weiter von Auto wegbewegen, den Rucksack mittragen, vielleicht auch das Zelt, muss sich vorgängig genauer informieren. Literatur darüber gibts es genug. Die Schönheit, die Einsamkeit und Ruhe und auch die Gefahren der Wüste erschliessen sich nur bei einigem Einsatz.

Reisezeit

Wer in etwas abgelegeneren Gebieten wandern will, muss vor allem ans Wasser denken. Die Route wird vor allem bestimmt durch die Wasserstellen, die Bäche und ev. Wasserlöcher (sog. potholes), in denen Wasser gespeichert ist. Im Frühling sind die meisten Bäche noch wasserführend, im Sommer wird es schwierig. Zudem treten im Sommer sehr viele lokale Gewitter auf und die sog. 'Flash floods' können in den Canyon zur tödlichen Gefahr werden. Hier ist sorgfältige Informationsbeschaffung nötig. Dazu fragt man örtliche Rangerstations, auch die Büros des 'Bureau of Land Management' (BLM) sind auf Fragen nach Wetter, Trails, Wasserverfügbarkeit vorbereitet.
Frühling ist also eine gute Zeit, allerdings kann es im April und auch manchmal im Mai auch empfindlich kalt sein. Man darf nicht vergessen, dass die Meereshöhe oft beträchtlich ist: Bryce Canyon ist 2400 m hoch, der Südrand des Grand Canyon liegt ebenfalls auf 2300 m - hier kann es auch im Juni noch schneien.

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Letzte Aenderung 1. 03.2009